Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei Innovationswerkstatt für Internet der Dinge: Digitalisierung im Alltag nutzen

21.02.2018

„Wir wollen die kreativen Potenziale mobilisieren und die Chancen der Digitalisierung nutzen. Unser Ziel ist, das Leben der Menschen durch den digitalen Wandel zu verbessern“, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei der Innovationswerkstatt in der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz. Rund 70 Schülerinnen und Schüler sowie Studierende hatten in der Staatskanzlei bei einem „Hackathon“ einen Tag verschiedene Projekte rund um das Internet der Dinge (IoT) programmiert.

„Parkplätze melden, dass sie frei sind, im intelligenten Haus schließen sich die Rollläden, wenn es stark regnet, der Smartpott misst die Feuchtigkeit in der Pflanzenerde und gießt automatisch“, erläuterte die Ministerpräsidentin. Das Internet der Dinge lasse das Internet mit den Dingen unserer Umwelt verschmelzen. „Dabei entstehen viele neue Chancen, mit denen wir verschiedene Herausforderungen des alltäglichen Lebens lösen können.“

„Wir in Rheinland-Pfalz sind die erste Landesregierung, die eine solche Innovationswerkstatt organsiert hat“, unterstrich Ministerpräsidentin Malu Dreyer. „Unser Ziel ist es, Menschen fit für die digitale Welt zu machen. Wir wollen digitale Bildung von der Kita bis zur Hochschule bis zum lebenslangen Lernen im Beruf verankern, denn digitale Kompetenzen entscheiden über Berufs- und Lebenschancen.“

„Für die Umsetzung und Unterstützung der Innovationswerkstatt danke ich dem Team der Hochschule Trier und dem Umweltcampus Birkenfeld sehr herzlich“, erklärte die Ministerpräsidentin.

Gruppenfoto IoT-Innovationswerkstatt

Bild: Staatskanzlei RLP/Schäfer

Als originellste Projekte wurden von der Staatssekretärin für Medien und Digitales Heike Raab am Ende der Innovationswerkstatt ausgezeichnet:

  • „Der perfekte Wecker“ von Schülerinnen und Schülern des Hohenstaufen-Gymnasiums Kaiserslautern. Der Wecker berücksichtigt Wetter- und Straßenverhältnisse und weckt zum optimalen Zeitpunkt für den Weg in die Schule.
  • „Selbst meldende Parkplätze“ von Schülerinnen und Schülern des Balthasar-Neumann-Gymnasiums Trier. Kleine, günstige Sensoren übermitteln Informationen über freie Parkplätze und deren Lage, Größe und eine möglicherweise vorhandene Elektro-Ladestation.

    Bild: Staatskanzlei RLP/Schäfer

  • „Straßenschäden und Schadstoffe“ von Schülerinnen und Schülern der BBS Carl Benz in Koblenz. Mittels Feinstaub-, CO2 und NOX-Sensoren sowie einer Übersicht über Straßenschäden sollen Zusammenhänge der Luftverschmutzung ermittelt werden.
  • „Jede Türklingel smart machen“ von Schülerinnen und Schülern der IGS Anna Seghers in Mainz. Das Klingelsignal wird digital umgewandelt und an das Smartphone übertragen.

 

Hintergrund

Eingeladen wurden die Teams aus ganz Rheinland-Pfalz von Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig und Wissenschaftsminister Prof. Dr. Konrad Wolf. Ausgestattet mit einem Microcontroller der Hochschule Trier arbeiteten die jungen Menschen einen Tag lang an der Realisierung ihrer Projekte. Durch den Controller sind keine Programmierkenntnisse notwendig, um eigene Anwendungen umsetzen zu können. Damit sie auch weiterhin an ihren Projekten arbeiten können, durften die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Microcontroller und Prototypen mitnehmen. Ministerpräsidentin Malu Dreyer war beim IoT-Hackathon auf dem Nationalen IT-Gipfel 2016 bereits Schirmherrin einer ähnlichen Veranstaltung.

 

 

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