Internet of Things - Innovationswerkstatt Rheinland-Pfalz

Einladung

Internet of Things -

Innovationswerkstatt Rheinland-Pfalz

am 20. Februar 2018 in der Staatskanzlei in Mainz

Fakten | Themen | Spielregeln | Bewerbung

Der Kühlschrank bemerkt selbstständig, dass die Milch leer ist und bestellt online beim Supermarkt Nachschub – nur ein Beispiel dafür, wie der digitale Wandel unseren Alltag verändert. Der Gedanke beim Internet of Things (IoT) ist, dass Geräte und Gegenstände des Alltags vernetzt werden und miteinander kommunizieren, um Menschen zu entlasten und zu unterstützen. Die Landesregierung Rheinland-Pfalz will gemeinsam mit Euch in einer IoT-Innovationswerkstatt entdecken, was sich konkret hinter dem Internet of Things verbirgt und einen Blick in die digitale Zukunft werfen. Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig und Wissenschaftsminister Prof. Dr. Konrad Wolf laden Euch dafür zur IoT-Innovationswerkstatt in die rheinland-pfälzische Staatskanzlei ein. Dort wollen wir herausfinden, welche innovativen Anwendungen Euch und allen anderen Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzern im Alltag helfen können. In kleinen Teams könnt ihr kreative Ideen entwickeln und sogar erste Prototypen planen und bauen. Die IoT-Innovationswerkstatt Rheinland-Pfalz findet statt am

 

Dienstag, 20. Februar 2018,

10.00 bis 19.00 Uhr in der Staatskanzlei,

Peter-Altmeier-Allee 1,55116 Mainz.

 

Zum Abschluss der Veranstaltung wird Ministerpräsidentin Malu Dreyer die originellsten Ideen prämieren. Außerdem bekommen alle teilnehmenden Teams einen Satz des Octopus-Kits für die Umsetzung weiterer innovativer Projekte.

Diese spannenden Themen warten auf Euch:

  • Intelligente Stadt: Löst Logistikprobleme durch smarte Mülleimer, die von sich aus die Müllabfuhr rufen; Laternen, die freie Parkplätze melden oder Briefkästen, die den Einwurf zeitgenau aufs Smartphone posten.
  • Ehrenamt und gesellschaftliche Teilhabe: Gestaltet unter Einbindung von Sensoren sichere Straßenübergänge für Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind.
  • Umwelt: Realisiert ein Projekt zur Messung von Feinstaub, das die Luftqualität in der Stadt misst oder erfasst das Mikroklima in der Landwirtschaft.
  • Tourismus: Messt die Nutzungsfrequenz von Wander- und Radwegen oder beobachtet die Verweilzeiten an Aussichtspunkten oder Mitmachstationen.

Vielleicht findet Ihr auch eigene innovative Anwendungsbereiche, die Ihr gern in unserer IoT-Innovationswerkstatt umsetzen möchtet. Expertinnen und Experten werden Euch vor Ort unterstützen, damit Ihr Eure Projekte erfolgreich umsetzen könnt. Jeder und jede kann dabei sein, auch wenn Ihr noch keine oder nur wenig Erfahrung mit Programmiersprachen habt.

 

Spielregeln und Ablauf

  • Am Anfang steht die Idee: Ihr liefert uns im Vorfeld Eure Idee z.B. als Zeichnung oder als kurzen Text (maximal 1 Seite) und wir helfen Euch in der IoT-Innovationswerkstatt bei der Weiterentwicklung und Umsetzung.
  • Gleicher Werkzeugkasten für alle: Vor Ort stellen wir Euch das so genannte Octopus-Kit zur Programmierung zur Verfügung. Außerdem kümmern wir uns um die benötigte Technik wie Laptops, Sensoren, Aktoren, 3D-Drucker, eine Lötstation und die Verpflegung. Informationen über die Möglichkeiten des Baukastens, sowie Anwendungsbeispiele findet Ihr unter https://www.umwelt-campus.de/ucb/index.php?id=innowerkstattrlp.
  • Die Umsetzung Eurer Idee: Gemeinsam arbeitet Ihr als Team an der Umsetzung. Vor Ort helfen Euch erfahrende Coaches bei Bedarf, auch Eure begleitende Lehrkraft ist Teil des Teams.
  • Zum Abschluss: Am Ende der Veranstaltung präsentiert ihr Eure Ergebnisse (3 Minuten je Team).

 

Wer kann sich bewerben?

Im Gegensatz zu reinen Programmierwettbewerben stehen in unserer IoT-Innovationswerkstatt kreative Anwendungen und Teamkompetenz im Vordergrund. Wir wollen, dass ihr Euch gegenseitig unterstützt!

  • Ihr seid eine kleine Gruppe von 3-5 Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II aus Rheinland-Pfalz? Dann bewerbt Euch gemeinsam mit einer betreuenden Lehrkraft.
  • Ihr seid ein Team von 3-5 Studierenden an einer Hochschule des Landes und seid mehrheitlich in Nicht-Informatikstudiengängen eingeschrieben? Dann bewerbt Euch.

 

Wie kann man sich bewerben?

Sendet uns bis zum 31. Januar 2018 eine kurze Ideenskizze mit einer Beschreibung der geplanten Anwendung per E-Mail an folgende Adresse: iotwerkstatt@umwelt-campus.de.

Die ausgewählten Teams erhalten eine Einladung und werden bis zum 5. Februar 2018 benachrichtigt.

Für Schülerinnen und Schüler wird die Anreise von der Schule organisiert und übernommen. Eine finanzielle Unterstützung wird seitens des Bildungsministeriums gewährt. Die Ansprechpartnerin ist Frau Gabriele Lonz: gabriele.lonz@bm.rlp.de.

Auch Studierende können eine finanzielle Unterstützung seitens des Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur für die Anreise erhalten. Die Ansprechpartnerin ist Frau Bettina Loda: Bettina.Loda@mwwk.rlp.de.

Bei Fragen zur technischen Umsetzung der IoT-Innovationswerkstatt könnt Ihr Euch an Herrn Prof. Dr. Klaus Gollmer von der Hochschule Trier/Umwelt-Campus Birkenfeld wenden: k.gollmer@umwelt-campus.de.

 

Wir freuen uns auf Euch und Eure innovativen Ideen!