3. Digitalforum in Trier: Chancen nutzen, Menschen schulen, Zukunft gewinnen



„Die Digitalisierung kann Gleichberechtigung fördern und Zusammenhalt stärken. Diese Chancen gilt es zu nutzen. Denn eines ist ganz wichtig: Digitalisierung muss den Menschen dienen. Und zwar allen Menschen. Aus technischer Innovation soll gesamtgesellschaftlicher Fortschritt für alle entstehen“, begrüßte Ministerpräsidentin Malu Dreyer die Bürgerinnen und Bürger beim 3. Digitalforum Rheinland-Pfalz zum Thema „Digitaler (Un-)Gleichheit!?“. Die Veranstaltung findet dieses Jahr in einem „hybriden Format“ statt. Das bedeutet einige Gäste sind vor Ort in der ehemaligen Trierer Abteikirche St. Maximin und einige verfolgen die Veranstaltung online.

„Gerade in den vergangenen Monaten hat die Digitalisierung für die Menschen in Rheinland-Pfalz eine ganz praktische Bedeutung bekommen. In kürzester Zeit sind digitale Anwendungen für viele von uns im beruflichen und im privaten Umfeld zum Alltag geworden. Der digitale Wandel ist noch greifbarer geworden. Es ist deshalb gerade jetzt umso wichtiger, dass wir in Rheinland-Pfalz weiterhin über Digitalisierung diskutieren, um den digitalen Wandel gemeinsam zu gestalten“, sagte die Ministerpräsidentin weiter. Die Landesregierung begreife die Digitalisierung als Chance für mehr Teilhabe, Zusammenhalt, mehr Miteinander und Gleichberechtigung. Dieser Anspruch ist in der Strategie für das Digitale Leben in Rheinland-Pfalz angelegt, die seit 2018 die Grundlage der Digitalpolitik der Landesregierung ist.

„In der Corona-Krise haben wir wichtige Erfahrungen mit digitalen Formaten und Technologien gemacht. Wir wissen jetzt, wo wir stark sind, und wo wir besser werden können. Ich möchte mit dem Digi-Bonus unsere Wirtschaft dabei unterstützen, besser, digitaler zu werden. Und ich appelliere an alle: Werden Sie Botschafter des Digitalen Wandels. Digitalisierung bietet uns viele Chancen. Nutzen wir sie“, erklärte Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing in seiner Videobotschaft.

Familienstaatssekretärin Dr. Christiane Rohleder unterstrich den Anspruch, die Digitalisierung gestalten zu wollen: „Digitale Teilhabe bedeutet für mich, dass alle Menschen Zugang zu den Vorteilen der Digitalisierung bekommen – unabhängig von Alter, Geschlecht, Geldbeutel oder Herkunft. Konkret fördern wir zum Beispiel die Beratung der Verbraucherzentrale per Videochat oder das Projekt „Silver Surfer“, das demnächst neu aufgelegt wird. Erstmalig werden auch für die Generation 50+ spezielle Angebote entwickelt. Gleichzeitig müssen wir aber dafür sorgen, dass alle vor den Risiken der Digitalisierung geschützt werden. Mir ist wichtig, dass junge Menschen und Frauen im Netz nicht Opfer von Diskriminierung oder gar digitaler Gewalt werden. Auch vor Abzocke im Internet müssen Verbraucherinnen und Verbraucher effektiv geschützt werden.“

Während des Digitalforums wurden verschiedene digitale Projekte vorgestellt. Dazu gehörten unter anderem die Digitalbotschafterinnen und Digitalbotschafter, die vornehmlich Seniorinnen und Senioren helfen sich in der digitalen Welt zurechtzufinden, die Übersetzungsapp KIT, die jegliche Texte sehr unkompliziert in Leichte Sprache übersetzen soll. Die IoT-Werkstatt „Umweltcampus Birkenfeld“ präsentierte eine selbst gebaute CO2-Ampel, die den CO2-Wert in Innenräumen numerisch und visualisiert anzeigt.

Zur Aufzeichnung der Veranstaltung



Staatskanzlei RLP/Tittl
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