Heike Raab: Resilienz-fördernde Wirkung der Digitalisierung nutzen



„Wenn heute in Brüssel die Mitglieder des Ausschusses der Regionen (AdR) zusammenkommen, beraten sie über drängende aktuelle Fragen und Handlungsnotwendigkeiten. Die Europäische Union steht nicht nur wegen der Corona-Pandemie vor bedeutenden Entscheidungen. Dass die Regionen in diesem Prozess eine wichtige Rolle spielen, macht die Teilnahme von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Bundeskanzlerin Angela Merkel als aktuelle Rats-Vorsitzende am AdR-Plenum deutlich.“ Das hat die Bevollmächtigte des Landes für Europa, Staatssekretärin Heike Raab, betont. Raab vertritt das Land in Brüssel.

Rheinland-Pfalz ist im Ausschuss der Regionen sehr aktiv und hat für das aktuelle Plenum vor allem in der Debatte mit dem für Wirtschaft zuständigen EU-Kommissar Paolo Gentiloni Änderungs- und Ergänzungsvorschläge zur Stellungnahme „Strategie zur Gestaltung der digitalen Zukunft Europas“ eingebracht: „Dabei liegt der Schwerpunkt darauf, dass die Digitalisierung deutlich zur Widerstandsfähigkeit von Wirtschaft und Sozialsystemen, aber auch in Bildung und Wissenschaft beitragen kann. Diese die Resilienz steigernde Wirkung digitaler Anwendungen hat sich während der Corona-Pandemie ganz deutlich gezeigt,“ so Raab weiter. „Wir haben in Rheinland-Pfalz mit den Smart Villages hervorragende Erfahrungen mit Digitalisierung für ein zukunftsfähiges Leben auf dem Land gemacht. Das möchten wir an andere Regionen weitergeben. Digitalisierung bietet viele Chancen, auch und besonders, um alters- und wohnortunabhängig gesellschaftliche Teilhabe sicherzustellen.“

Zurück zur Übersicht
Zurück zur Startseite